Hallo ihr Lieben,
ich hab es endlich geschafft und einen kleinen Text über mein Projekt und meine Arbeit dortgeschriebn. Den findet ihr, selbsterklärend, unter der Rubrik ''Mein Projekt'' ober in der Leiste.
Lest und erhaltet einen kleinen Einblick in meinen derzeitigen Alltag!
Liebe Grüße von Wanda
Donnerstag, 13. September 2012
Montag, 3. September 2012
Colombia es Pasión
... das ist nicht nur ein Werbeslogan, sondern auch allgemein eine Art Lebenseinstellung. Wenn etwas nicht gleich funktioniert, alles zeitlich ein bisschen nach hinten rückt oder keiner überhaupt weiß, wann, wo oder wie... dann heißt es << ¡Ah, colombia es pasión! >>. Was ungefähr bedeutet ''sei ein bisschen entspannt, nimm es so, wie es kommt''.
Eine beispielhafte Situation habe ich letzten Freitag erlebt: Wir Freiwillige aus Bogotá und Umgebung haben uns mit einem AFS-Mitarbeiter getroffen, um unser Visum beim DAS, der Ausländerbehörde, bestätigen zu lassen und unseren kolumbianischen Ausweis zu beantragen. Unter anderem sollten wir 3 Passbilder mitbringen- mit blauem Hintergrund. Nach anfänglicher Unruhe- ''Aber ich hab nur Fotos mit weißem Hintergrund!''- wurde uns versichert, wir könnten entsprechende Passbilder vor Ort machen. Auf dem Weg zur Behörde fing es an zu regnen- nicht gerade eine Überraschung hier in Bogotá auf 2600 Metern Höhe, aber mit Aussicht auf Fotos gerade für die Mädchen sehr unpassend ;). Aber Zeit zum ''Zurechtmachen'' blieb uns sowieso nicht - bevor wir uns versahen, standen wir an einer Bushaltestelle neben einem Mann mit einem blauen Tuch und einer Digitalkamera. Innerhalb von 5 Minuten waren wir alle - äußerst unvorteilhaft, aber immerhin - vor blauem Hintergrund verewigt. Weitere 5 Minuten später hielten wir alle 4 Bildchen in der Hand - für umgerechnet ungefähr 2,70€. Das ist Kolumbien - mit all seiner Spontanität und Kreativität!
Ein weiteres kolumbianisches ''Abenteuer'' war für mich die erste Busfahrt. Bogotá ist eine riesige Großstadt mit offiziell 8 Millionen Einwohner. Wer hier kein eigenes Auto oder Motorrad besitzt, nimmt ein Taxi oder eben den Bus. Es gibt grundsätzlichen 2 Arten: den Transmilenio, bekannt für seine Sicherheit, aber auch für seine Überfülltheit, und die kleineren Busse, die Colectivos.
Die Colectivos haben eine Nummer (die aber niemanden etwas sagt, außer man nimmt jedes mal den gleichen Bus) und ein Schild mit Zielort und ein paar Straßen und wichtigen Orten, an denen der Bus vorbeifährt. Einen Plan der Routen gibt es nämlich nicht; sie fahren, soweit ich das bis jetzt verstanden habe, eine bestimmte bis abweichende Strecke kreuz und quer durch die Stadt.
Bushaltestellen für die Colectivos gibt es nicht, sie werden wie Taxis benutzt: Man stellt sich an den Straßenrand, wartet auf den richtigen Bus und hält die Hand raus. Der Bus hält mit offenen Türen, man springt rein und los geht's. Ein Rätsel sind mir dabei die Busfahrer- sie müssen gleichzeitig fahren, das Fahrtgeld der zusteigenden Leute entgegennehmen, das Rückgeld zählen und - nicht zu vergessen- nach wartenden Menschen am Straßenrand Ausschau halten. Und das bei einem Verkehr, den man nur als chaotisch bezeichnen kann.
Der Transmilenio dagegen ist ein bisschen übersichtlicher und hat auch ein System was selbst Nicht-Bogotano relativ stell durchsteigt:
Es gibt verschiedene Linien die immer aus einem Buchstaben (zeigen die Endstation der Linie an) und einer Nummer bestehen. Um so höher die Nummer, um so weniger Stationen fährt der Bus auf seiner Route an und ist damit um so schneller. Die ''Rutas faciles'' (Nummern von 1-5) fahren jede Station auf ihrer Route an.
Die Haltestellen sind komplett geschlossene Stationen mit Drehkreuzen, die nur mit einer Karte und entsprechendem ''Guthaben'' passiert werden können. An den Seiten der Stationen befinden sich Türen, die automatisch aufgehen wenn ein Bus davor hält, sodass man direkt von der Station in den Bus steigt (nicht ebenerdig).
Nicht nur das durchschaubar System macht dabei den Transmilenio zum besseren Verkehrsmittel, außerdem haben die Busse eigene abgesperrte Spuren auf den Straßen, sodass sie weitgehend vom normalen Verkehr nicht beeinflusst werden- zu Verkehrsstoßzeiten ein extremer Vorteil.
Ich hab schon einmal etwas zum Verkehr gesagt- ich muss mich verbessern: Es funktioniert meistens ganz gut, häufig aber auch nicht. Zu den Stoßzeiten verknotet sich der Verkehr auf den großen Kreuzungen bis zur Unmöglichkeit, die Hupen stehen nicht mehr still. Ein weitere großer Unterschied zum Autofahren in Deutschland sind die Anschnallregeln: Für den Fahrer und den Mitfahrer gibt es die Vorschrift, für den Rücksitz nicht. Hier werden auch Taxis mit nur 4 Sitzplätzen fröhlich mit 6 Personen vollgestopft - so lange es funktioniert, warum nicht?
Dazu muss ich sagen, das auf den ersten Blick die Regeln und Vorsichtsmaßnahmen hier in Bezug auf Sicherheit sehr paradox erscheinen. Auf der einen Seite dieser chaotische Verkehr, in dem kaum Regeln beachtet werden und jeder für seine eigene Sicherheit verantwortlich ist, auf der anderen Seite Polizei und Militär auf allen großen Plätzen und auch in den Vierteln, Sicherheitskontrollen an den Eingängen von großen Einkaufszentren (<<centros comerciales>>) und Parkhäusern. Das eine ist <<Pasión>>, das andere ist die Folge der kolumbianischen Geschichte. Gerade weil in der Vergangenheit die Bevölkerung viel unter Unsicherheit und den Machtkämpfen zwischen Staat und Opposition gelitten hat, wird Sicherheit heute groß geschrieben. Und immer noch ist Kolumbien ein Land, das um seine Einigkeit und seinen Frieden kämpft. Hier in den reichen Gegenden bekommt man das nicht so stark zu spüren, aber es gibt immer wieder zwischen den reichen Zonen auch arme, ''gefährliche'' Viertel.
Ich werde versuchen, euch so objektiv wie möglich einen kleinen Einblick in dieses Land zu geben, aber bitte denkt immer daran, dass ich euch nur von einem Blickpunkt aus berichten kann. Das hier ist bloß eine von vielen Seiten. Und als Ausländer und als <<Mono>>; als Weiße, habe ich noch mal eine ganz andere Position in dieser Gesellschaft.
So, damit will ich heute schließen. In ein paar Stunden werde ich meine erste Busfahrt ganz allein antreten und mich in meinem Projekt vorstellen...
Ich hoffe euch geht es gut,
liebe Grüße von Wanda
P.S.: Noch eine gute Nachricht: Mein Gastvater hat mir den Trick gezeigt, wie man in der Dusche auch warmes Wasser bekommt (<<Muchas gracias a Jorge!>>), jetzt muss ich fast aufpassen, mich nicht zu verbrühen ;).
Eine beispielhafte Situation habe ich letzten Freitag erlebt: Wir Freiwillige aus Bogotá und Umgebung haben uns mit einem AFS-Mitarbeiter getroffen, um unser Visum beim DAS, der Ausländerbehörde, bestätigen zu lassen und unseren kolumbianischen Ausweis zu beantragen. Unter anderem sollten wir 3 Passbilder mitbringen- mit blauem Hintergrund. Nach anfänglicher Unruhe- ''Aber ich hab nur Fotos mit weißem Hintergrund!''- wurde uns versichert, wir könnten entsprechende Passbilder vor Ort machen. Auf dem Weg zur Behörde fing es an zu regnen- nicht gerade eine Überraschung hier in Bogotá auf 2600 Metern Höhe, aber mit Aussicht auf Fotos gerade für die Mädchen sehr unpassend ;). Aber Zeit zum ''Zurechtmachen'' blieb uns sowieso nicht - bevor wir uns versahen, standen wir an einer Bushaltestelle neben einem Mann mit einem blauen Tuch und einer Digitalkamera. Innerhalb von 5 Minuten waren wir alle - äußerst unvorteilhaft, aber immerhin - vor blauem Hintergrund verewigt. Weitere 5 Minuten später hielten wir alle 4 Bildchen in der Hand - für umgerechnet ungefähr 2,70€. Das ist Kolumbien - mit all seiner Spontanität und Kreativität!
| eine Bushaltestelle, ein blaues Tuch und eine Digitalkamera... |
![]() |
| Warteschlange an einer Haltestelle des Transmilenios |
Bushaltestellen für die Colectivos gibt es nicht, sie werden wie Taxis benutzt: Man stellt sich an den Straßenrand, wartet auf den richtigen Bus und hält die Hand raus. Der Bus hält mit offenen Türen, man springt rein und los geht's. Ein Rätsel sind mir dabei die Busfahrer- sie müssen gleichzeitig fahren, das Fahrtgeld der zusteigenden Leute entgegennehmen, das Rückgeld zählen und - nicht zu vergessen- nach wartenden Menschen am Straßenrand Ausschau halten. Und das bei einem Verkehr, den man nur als chaotisch bezeichnen kann.
![]() |
| ...außerdem unterscheiden sich die Colectivos in ihren Farben |
Es gibt verschiedene Linien die immer aus einem Buchstaben (zeigen die Endstation der Linie an) und einer Nummer bestehen. Um so höher die Nummer, um so weniger Stationen fährt der Bus auf seiner Route an und ist damit um so schneller. Die ''Rutas faciles'' (Nummern von 1-5) fahren jede Station auf ihrer Route an.
Die Haltestellen sind komplett geschlossene Stationen mit Drehkreuzen, die nur mit einer Karte und entsprechendem ''Guthaben'' passiert werden können. An den Seiten der Stationen befinden sich Türen, die automatisch aufgehen wenn ein Bus davor hält, sodass man direkt von der Station in den Bus steigt (nicht ebenerdig).
Nicht nur das durchschaubar System macht dabei den Transmilenio zum besseren Verkehrsmittel, außerdem haben die Busse eigene abgesperrte Spuren auf den Straßen, sodass sie weitgehend vom normalen Verkehr nicht beeinflusst werden- zu Verkehrsstoßzeiten ein extremer Vorteil.
Ich hab schon einmal etwas zum Verkehr gesagt- ich muss mich verbessern: Es funktioniert meistens ganz gut, häufig aber auch nicht. Zu den Stoßzeiten verknotet sich der Verkehr auf den großen Kreuzungen bis zur Unmöglichkeit, die Hupen stehen nicht mehr still. Ein weitere großer Unterschied zum Autofahren in Deutschland sind die Anschnallregeln: Für den Fahrer und den Mitfahrer gibt es die Vorschrift, für den Rücksitz nicht. Hier werden auch Taxis mit nur 4 Sitzplätzen fröhlich mit 6 Personen vollgestopft - so lange es funktioniert, warum nicht?
Dazu muss ich sagen, das auf den ersten Blick die Regeln und Vorsichtsmaßnahmen hier in Bezug auf Sicherheit sehr paradox erscheinen. Auf der einen Seite dieser chaotische Verkehr, in dem kaum Regeln beachtet werden und jeder für seine eigene Sicherheit verantwortlich ist, auf der anderen Seite Polizei und Militär auf allen großen Plätzen und auch in den Vierteln, Sicherheitskontrollen an den Eingängen von großen Einkaufszentren (<<centros comerciales>>) und Parkhäusern. Das eine ist <<Pasión>>, das andere ist die Folge der kolumbianischen Geschichte. Gerade weil in der Vergangenheit die Bevölkerung viel unter Unsicherheit und den Machtkämpfen zwischen Staat und Opposition gelitten hat, wird Sicherheit heute groß geschrieben. Und immer noch ist Kolumbien ein Land, das um seine Einigkeit und seinen Frieden kämpft. Hier in den reichen Gegenden bekommt man das nicht so stark zu spüren, aber es gibt immer wieder zwischen den reichen Zonen auch arme, ''gefährliche'' Viertel.
Ich werde versuchen, euch so objektiv wie möglich einen kleinen Einblick in dieses Land zu geben, aber bitte denkt immer daran, dass ich euch nur von einem Blickpunkt aus berichten kann. Das hier ist bloß eine von vielen Seiten. Und als Ausländer und als <<Mono>>; als Weiße, habe ich noch mal eine ganz andere Position in dieser Gesellschaft.
So, damit will ich heute schließen. In ein paar Stunden werde ich meine erste Busfahrt ganz allein antreten und mich in meinem Projekt vorstellen...
Ich hoffe euch geht es gut,
liebe Grüße von Wanda
P.S.: Noch eine gute Nachricht: Mein Gastvater hat mir den Trick gezeigt, wie man in der Dusche auch warmes Wasser bekommt (<<Muchas gracias a Jorge!>>), jetzt muss ich fast aufpassen, mich nicht zu verbrühen ;).
Sonntag, 2. September 2012
Impressionen
Mittwoch, 29. August 2012
Guten Morgen
Ein neuer Tag ist angebrochen und ich
werde mich meinem ersten richtigen Post widmen - am besten fang ich
ganz vorn an:
Nach 2 wunderschönen
Vorbereitungsseminaren von jeweils 6 Tagen, in denen ich meine
MitstreiterInnen kennenlernte und viele Informationen und
Gedankenanregungen über Kolumbien und zur kolumbianischen Kultur
bekam, begann meine Reise letzten Dienstag, am 21.August. Erste
Etappe war der Flug von Berlin nach Frankfurt, wo drei Berliner und
ich auf den Rest der Flüchtigen stießen.
Während sich in den letzten Tagen in
Halle die Vorfreude auf Neues mit dem Bedauern über das, was ich
zurück lassen würde, mischte, war der Abschied vor allem traurig...
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal für all die lieben
Verabschiedungen meiner Familie und meiner Freunde bedanken! Manche
direkt, manche schon vor einiger Zeit, manche übers Telefon, manche
schriftlich... aber alle haben mir gezeigt, welchen Menschen ich
wichtig bin und auch in einem Jahr noch wichtig sein werde.
Dankeschön!
In Frankfurt ging es dann auf die
wirklich lange Reise: 11 Stunden Direktflug nach Santafé de Bogotá,
der Hauptstadt der República de Colombia. Hier sollte unser
''Onarrival-Camp'' stattfinden, eine Art Vorbereitungsseminar vor
Ort, geleitet von den Mitarbeitern von AFS Colombia.
Ob man es glaubt oder nicht, 11 Stunden
gehen schnell vorbei - und am frühen Abend (Ortszeit) kamen wir hier
an, auf 2600 Meter Höhe! Das erste was mir ins Auge fiel: der
Verkehr. Es gibt Verkehrsregeln, die aber offensichtlich kaum
eingehalten werden- wer sich hier nicht auskennt, ist Rettungslos
verloren. Hier fährt einer rasanter als der andere, Blinker werden
höchstens zum Abbiegen benutzt. Ich weiß nicht wie es funktioniert,
es scheint ein unsichtbares Übereinkommen der Fahrer zu geben; es
wird zwar viel gehupt, aber trotz allem funktioniert es. Es sieht aus
wie ein geregeltes Chaos. Zwischen den Bussen und Autos kurven
Motorradfahrer und Straßenverkäufer spazieren auf der Straße und
bieten ihre Ware an den Fenstern der Autos an; neben den Taxis fahren
Pferdekarren.
Nach drei Tagen Seminar, in denen noch
ein mal ein paar Sicherheitsregeln erläutert wurden und es einen
sehr guten Vortrag zur Geschichte Kolumbiens gab, wurden Freitag die
ersten Freiwilligen von ihren Familien abgeholt - unter anderem ich!
Wenn vorher noch alle sehr entspannt die Sonne genossen, kam
plötzlich leise Nervosität auf. Und dann stand ich plötzlich
meinem lächelnden Gastvater gegenüber und wurde mit <<Hola
Wanda ¿como etás?>> begrüßt (was so viel heißt wie:
''Hallo Wanda, wie geht es dir?''). Es ist hier Standard direkt nach
der Begrüßung die Frage nach dem Wohlergehen des Gegenüber
einzuschieben – es wird zwar geantwortet, aber es handelt sich mehr
um eine Floskel.
Schließlich stieg ich zu meiner
Überraschung mit einer anderen Freiwilligen ins Auto- dank ihrem
perfekten Spanisch fanden wir schnell heraus, das sie die Gasttochter
der Schwester meines Gastvaters war... Angekommen in meinem neuen
Zuhause (mit eigenem Zimmer und eigenem Bad!) lernte ich den
restlichen Teil meiner Gastfamilie kennen: meine Gastmutter und meine
kleine 7 Monate alte Gastschwester. Aber bei dieser beschaulichen
Runde bleibt es selten; schon am ersten Abend war die Hälfte der
ganzen Familie in unserem Wohnzimmer versammelt. Nach und nach fing
ich an die komplexen Familienstrukturen zu verstehen, auch wenn ich
nicht behaupten will, dass ich jetzt schon jeder Familie die
richtigen Kinder zuordnen kann :).
| Mein Gastvater Jorge mit meiner Gastschwester Sara und meine Gastmutter Johanna. |
Der nächste Morgen ließ mir nicht
viel Zeit zur Eingewöhnung, mein 19-jähriger Gastcousin und seine
Schwester holten mich zu einer Shoppingtour ab. Aber nicht
irgendeiner – meiner Gastcousine stand am Abend eine
Überraschungsparty zu ihrem 15. Geburtstag bevor. ''El quince'' (der
15.) ist hier ein sehr wichtiger Geburtstag – ein bisschen wie in
Deutschland der 18. Nach dem ein Kleid, Schuhe, Ohrringe und eine
Kette gekauft waren, ging es in eine ''Peluquería'', wo meiner
Gastcousine nicht nur die Haare, sondern auch das Make-Up und die
Fingernägel gemacht wurden. Danach blieb mir gerade noch Zeit zum
Umziehen, bevor die ganze Familie sich aufmachte zum Restaurant
meines Gastvaters, wo die Fiesta stattfinden sollte.
| Meine Chicitas und ich. |
Neben meinen ganzen kleinen
Gastcousinen wurde ich noch vielen weiteren Familienangehörigen
vorgestellt... Während die meisten Gesichter in meinem Gedächtnis
haften geblieben sind, ist der ein oder andere Name schon entfallen –
aber ich werde wohl noch viele Gelegenheiten haben sie mir
einzuprägen, denn hier wird viel in der Familie gefeiert. Und zu so
einer Feier gehört natürlich Musik und... SALSA!!! Es ist
unglaublich, was für einen Hüftschwung schon die ganz Kleinen hier
drauf haben und dann erst die Frauen- aus lauter Mitleid wurden mir
an diesem Abend schon mehrere Tanzkurse zuteil. Aber nicht nur ihre
Tanzkünste offenbarte meine kolumbianische Familie an diesem Abend,
sondern auch ihre offene, herzliche Art. Mehr als einmal wurde mir
mit einem herzlichen <<¡Bienvenido!>> (''Willkommen!'')
Hilfe in allen Notlagen angeboten!
| Meine Gastfamilie, das Geburtstagskind Laura und ich. |
Mit diesem herzlichen Ankommen in
meinem neuen Heimatland will ich diesen Post schließen –
mittlerweile ist es 12.00 Uhr Mittags und ich werde mich unter die
kalte Dusche wagen; leider wahr, warmes Wasser gibt es in meinem Bad
selten :)
Liebe Grüße und hasta luego,
Wanda
Dienstag, 28. August 2012
MAYUMANA
Ihr Lieben- das hier hat mir mein Gastvater heute gezeigt und ich möchte es gern mit euch teilen. Schaut es euch einfach an- ich find es genial.
Wer mehr wissen oder sehen will: http://www.mayumana.com/history.asp
Wer mehr wissen oder sehen will: http://www.mayumana.com/history.asp
¡Buenos Dias Señoras y Señores!
Guten Tag, Guten Abend! Das hängt ganz davon ab, auf welchem Kontinent ihr euch gerade befindet- während es hier in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, gerade erst 12.00 Uhr Mittags ist, bricht in Deutschland schon der Abend an...
Aber ganz egal wo ihr euch befindet- hiermit möchte ich euch herzlich willkommen heißen in meinem Blog!
Hier werdet ihr im laufe der nächsten 12 Monate regelmäßig oder auch weniger regelmäßig Lebenszeichen von mir sehen und lesen. Ich nehme euch mit auf eine große Reise, quer über den Atlantik auf einen anderen Kontinent, in ein Land das die meisten nur durch Erzählungen kennen: Kolumbien!
Seid lieb gegrüßt,
Wanda
P.S. Für alle, die sich ähnlich wie ich hier noch nicht wirklich zurechtfinden: In der linken Spalte neben diesem Post findet ihr ein kleines Feld mit dem Namen 'Follow by Mail' - da könnt ihr eure Email-Adresse eintragen und bekommt dann jedesmal Post, wenn sich hier etwas tut!
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